Aktuell

Kulturreise nach Wien

Die diesjährige Singreise unserer Gruppe J führte in die grossartige Kulturstadt Wien. Die Bundeshauptstadt erwartete uns mit prächtigem Wetter und sommerlich-mildenTemperaturen. Bereits auf dem Weg zur Unterkunft am Lerchenfelder Gürtel entdeckte unsere Gruppe ihren Lieblingsplatz oberhalb der U-Bahn-Station Burggasse-Stadthalle, wo jeweils abends bei bester Aussicht nicht nur der vorüberrollende Verkehr beobachtet, sondern auch ein kühles Getränk genossen und beste Gespräche geführt wurden.

Am Freitag war mit unserem Auftritt im Stephansdom, dem Besuch bei der Schweizerischen Botschaft sowie anschliessend der Oper Turandot ein dichtes Programm zu bewältigen. 

Die katholische Messe im Stephansdom stellte die Jugendlichen nicht nur stimmlich während der Gesangseinlagen auf die Probe, sondern auch bei der Eucharistie. Dass die Hostie sofort gegessen werden muss, ist jetzt auf jeden Fall allen klar ;).

Nach einer kurzen Mittagspause besuchten wir die Botschaftsrätin der Schweizerischen Botschaft in Wien, die uns einen interessanten Einblick in ihre vielseitige Tätigkeit und ihr Leben als Botschaftrsrätin gab. Unsere Jugendlichen stellten verschiedenste Fragen und wurden danach mit Getränk und Gebäck verköstigt. 

Auch der Schweizer Tschäpper durfte als Souvenir nicht fehlen.

Um unseren Opernbesuch nicht mit leerem Magen anzutreten - so eine Oper kann ja doch etwas dauern - machten wir uns auf den Weg zum Hungrigen Kojoten, einem rauchigen Gasthaus neben der Volksoper, wo wir mit dem obligaten Wiener Schnitzel oder Käsespätzle auch die kulinarische Seite Wiens kennenlernen durften.

Der Besuch der Oper Turandot war für alle ein einmaliges Erlebnis. Zwar war die Sicht aufgrund der Plätze z.T. ziemlich eingeschränkt, doch das klangstarke Orchester und die opulenten Kostüme beeindruckten alle. Für das Verständnis der Geschichte um Prinzessin Turandot waren auch die kleinen "Boardcomputer" hilfreich, die nicht nur Informationen zur Staatsoper lieferten, sondern auch das Libretto in deutscher Übersetzung anzeigten.

Nach einen programmreichen Tag stand am Samstag Erholung und das freie Erkunden der Stadt auf dem Plan. Während sich eine Gruppe auf dem Prater mit verschiedenen Rotationskräften auseinandersetzen, machte sich die andere Gruppe auf den Weg nach Schönbrunn, um in der prächtigen Gartenanlage zu flanieren und die Enten zu beobachten.

Der Rest des Vormittags durfte dann frei nach Lust und Laune genossen werden.

Auch das "Chillen" kam nicht zu kurz.

Als einziger fixer Programmpunkt stand am Samstag der Strassenmusikauftritt im Museumsquartier an.

Natürlich wurde das dabei eingenommene Geld abends in Glace investiert. Das Eis war fast so gut wie in der Gelateria di Berna.

Mit einem schönen Abendspaziergang und anschliessendem Beisammensitzen auf der Treppe bei der U-Bahn Station liessen wir den Abend ausklingen.

Ein letzter Höhepunkt war das Singen in der Lutherischen Kirche. Den lieben Kindern gefiel Inhalt wie auch Rethorik der Messe, was anschliessend bei einer stärkenden Pizza ausgiebig diskutiert wurde.

Die Heimreise verlief dann - wen wunderts - äusserst ruhig. 

"Du fragsch mi, wer i bi?" - Eine halbe Stunde Vokalmusik